Der BGM-Gesundheitsmonitor ® – Fragebogen für Gesundheit am Arbeitsplatz

Mitarbeiterbefragungen mit BGM-Gesundheitsmonitor ® – Dem Fragebogen für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

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Kategorien des BGM-Gesundheitsmonitors

1. Arbeitsmenge und Arbeitszeit

2. Fachliche Anforderungen und Qualität der Arbeit/ Herausforderungen

Unter dieser Skala wird u.a. erfasst, in wie fern der Mitarbeiter die Möglichkeit hat, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten im Unternehmen auszuschöpfen und umzusetzen. Dabei soll unter dem Aspekt der Herausforderung das Niveau der Anforderung erfasst werden und ob dieses unter den Fähigkeiten oder über den Fähigkeiten des Mitarbeiters liegt. Über- und Unterforderung haben einen nachweislichen Einfluss auf den Aktivierungsgrad und wirken sich damit auf die Leistung aus.

3. Arbeitsorganisation und Beteiligung/ Festlegung des Arbeitsablaufes

In der Skala wird der Freiheitsgrad hinsichtlich des Entscheidungsspielraums bei der Ausübung von Arbeitstätigkeiten gemessen. Hierbei spielen die Übernahme von Verantwortung sowie die vorgegebenen Strukturen in der Organisation die zentrale Rolle.

4. Führung & Unterstützung

Mit der Unterstützung bei der Aufgabenbewältigung wird speziell der vertrauensvolle und respektvolle Umgang zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter (z.B. Ermutigung durch den Vorgesetzten) gemessen. Hat der Mitarbeiter die Möglichkeit Hilfe von seinem Vorgesetzten zu erhalten, um an ihn gerichtete Aufgaben zu lösen und selbst gesetzte Ziele zu erreichen? Diese Fragestellung wird mit dieser Skala erfasst.

5. Teamarbeit & Betriebsklima

Unter Betriebsklima wird an dieser Stelle der soziale Zusammenhalt und die Unterstützung am Arbeitsplatz verstanden und gemessen. Es handelt sich um die emotionale Wahrnehmung der Gesamtsituation in der Organisation und nicht um einzelne Beziehungsverhältnisse. Das Betriebsklima kann sich positiv und negativ auf den Aktivierungsgrad der Mitarbeiter auswirken.

6. Emotionsarbeit & Emotional Beanspruchung

Unter emotionaler Beanspruchung wird mit dieser Skala eine arbeitsbedingte innere Anspannung gemessen, die als Belastung empfunden wird. Es ist ein emotionaler Zustand, bei dem der Mitarbeiter das Gefühl hat, nicht genügend Ressourcen zu haben, um die Situation meistern zu können, was bis hin zu emotionaler Verstörung führen kann. Die Skala erhebt keinen Anspruch auf die vollständige Erfassung von emotionaler Beanspruchung, sondern misst nur einen ausgewählten Ausschnitt, der den stärksten Einfluss auf das Aktivierungsniveau hat.

7. Gesundheitskompetenzen

8. Befinden & Gesundheit/ Körperliche Beschwerden & Wohlbefinden

Unter Beschwerden werden an dieser Stelle körperliche Beschwerden im nichtklinischen Kontext untersucht. Dabei handelt es sich um niedrigschwellige Befindlichkeitsbeeinträchtigungen und nicht um diagnostizierte Erkrankungen oder Störungen. Der Ausprägungsgrad der Symptome wird als ein Indikator des Gesundheitszustandes betrachtet.

Körperliches Wohlbefinden wird hier als das Erleben und Spüren des eigenen Körpers als belastbar und leistungsfähig begriffen. Es ist das Ergebnis aus dem Gleichgewicht von körperlicher Belastung und Erholung. Ein gestörtes Gleichgewicht führt zu einem verminderten Aktivierungsgrad und geminderter Leistung. Anhaltend kann die Störung des Gleichgewichtes bis hin zu manifesten Krankheitsbildern führen.

9. Kommunikationsfluss

In der Subskala des Kommunikationsflusses werden in erster Linie Kommunikationsverhaltensweisen zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter sowie zwischen den Mitarbeitern gemessen. Darüber hinaus soll die Qualität der Kommunikation untersucht werden. Hierbei ist es die Aufgabe der Führungskraft zu informieren und bei der Umsetzung von Anforderungen unterstützend tätig zu sein, v.a. aber auch Feedback über die bereits erreichten Ziele oder Teilziele geben zu können. Zusammenfassend kann unter Kommunikationsfluss das Weiterleiten und Rückmelden von relevanten Informationen an die dafür vorgesehene Stelle verstanden werden.

Zusatz-Modul: Außenkontakte

Zusatz-Modul: Schichtarbeit

Zusatz-Modul: Führungsverantwortung

Zusatz-Modul: Bildschirm-Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung

Zusatz-Modul: Andere Arbeitsplätze

Der BGM-Gesundheitsmonitor

Setting: Arbeitsplatz

Einsatz: Mitarbeiterbefragungen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen (GBU Psyche/ GBpsych)

MHP Steps: Bedarfsanalyse, BGM-Kennzahlenermittlung, BGM-Planungsunterstützung, Follow-Up/ Evaluation

Item-/Fragenanzahl: Standard-Version mit 89 Fragen

Zusatz-Module:

– Außenkontakte (3 Fragen)
– Emotionsarbeit (4 Fragen)
– Führungsverantwortung (5 Fragen)
– Bildschirm-Arbeitsplatz (4 Fragen)
– Andere Arbeitsplätze (7 Items)
– Schichtarbeit (5 Items)

Fragebogenentwicklung: M. Nedler, Diplom-Psychologe/ Organisationspsychologie

Technische Universität Dortmund
Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Psychologie

Wissenschaftliche Erarbeitung eines Messinstrumentes für Mitarbeiterbefragungen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Testdauer: 15 – max. 25 min.

Ursprungsland: Deutschland

Sprache: Deutsch

Verfügbare Formate: Online-Fragebogen, Papier-Fragebogen , Smartphone- & Tablett-App

Nutzungseinschränkungen: Nutzung nur durch Berechtigte

Tool Fokus: Individuelle & psychische Gesundheit, Organisationsgesundheit

Art des Tools: Screening-Tool/ Fragebogen

Auswertungsversionen: Basis, Komfort, Komfort Plus

Zum Demo-Online-Fragebogen Gesundheitsmonitor

Darstellungsbeispiel: Auswertung Mitarbeiterbefragung mit BGM-Gesundheitsmonitor ®

Basis-Auswertung

Online- oder Papier-Befragung (PC, Mac, Smartphone, Tablet oder Papierfragebogen)

Vorbereitung

Email-Einladung zur Mitarbeiterbefragung an Mitarbeiter-Email-Adresse:

– Begrüßungstext mit Online-Link zum Fragebogen

– firmenspezifisches Passwort für Login-Bereich

– Reminder zur Befragung per Email

– letzte Nachfass-Email zur Befragung per Email

– sichere https-Online-Datenverschlüsslung


Daten-Auswertung

Sie erhalten folgende Daten als Kreisdiagramm & gestapelte Balkendiagramme

– Ergebnis “Gesamtunternehmen” für alle Fragen/ Angaben

– Ergebnis für jede “Tätigkeitsgruppe” für alle Fragen/ Angaben

– größte psychischen Belastungsfaktoren für Gesamtunternehmen & Tätigkeitsgruppe

– größte psychischen Gesundheitsressourcen für Gesamtunternehmen & Tätigkeitsgruppe

– ggf. Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Maßnahmen

– Auswertung soziodemografische Daten

– Auswertung firmenspezifische Daten (z.B. Standorte, Bereiche, Altersgruppe, Position, Schichtarbeit, Rufbereitschaft)

– ggf. Anpassung der soziodemografischen und firmenspezifischen Daten

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Komfort-Auswertung

Sie erhalten alle Basis-Auswertungsdaten

+ 4-6 stündigen „Strategie & Planungs-Workshop“ zur Vorstellung und Anpassung des Fragebogens an die Unternehmensschwerpunkte

+ inhaltliche & technische Anpassung des Online-Fragebogens an die Unternehmensschwerpunkte


+ 1x Auswertung firmenspezifischer Daten (z.B. Standort, Bereich, Altersgruppe, Position, Betriebszugehörigkeit, Rufbereitschaft, ggf. Schichtdienst als Kreisdiagramm)

+ auf Wunsch: Einsatz von Cookies zur Verhinderung von Mehrfach-Teilnahmen

+ auf Wunsch: Einladung zur Befragung per Email an die Mitarbeiter-Email-Adresse mit individuellem Teilnehmerschlüssel

Achtung: Die Kombination der firmenspezifischen Variablen ist abhängig von der Unternehmens- und Bereichsgröße. Diese wählen wir so, dass die Anonymität der Mitarbeiter in dem Fall gewahrt bleibt.


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Komfort Plus-Auswertung

Sie erhalten alle Basis- & Komfort-Auswertungsdaten

+ Aufbereitung in Form eines Gesundheitsberichtes mit detaillierter unternehmensspezifischer Auswertung sowie Kurzbeschreibung der Befragungsergebnisse, 

+ inkl. priorisierte Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Maßnahmen zum Abbau psychischer Belastungen im Unternehmen


+ 4-6 stündiger “Maßnahmen-Workshop” zur Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen

+ Ergebnis-Details für jedes Eingabefeld: Mittelwert, Median, Varianz, Standardabweichung

+ weiterführende Begehungen & Beobachtungsinterviews mit Mitarbeitern auffälliger Tätigkeitsgruppen

+ weiterführende Gruppen-Workshops mit Mitarbeitern auffälliger Tätigkeitsgruppen

+ QR-Code zur Beantwortung der Befragung als Online-Version

+ 5 gebundene Ausgaben des Gesundheitsberichtes

+ 2 stündige Ergebnispräsentation vor Ort im Unternehmen


Mögliche zusätzliche Leistungen:

+ Mitarbeiterbefragung als Papierfragebogen

+ Kommunikationspaket mit Plakaten & Flyern zur “Gefährdungsbeurteilung: Psychische Belastungen”

+ Fragebogen auch als englische Version

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Kurzbeschreibung zum BGM-Gesundheitsmonitor ®

Dieser Fragebogen wurde speziell für das Betriebliche Gesundheitsmanagement sowie die Durchführung der psychischen Gefährdungsbeurteilung (GBU Psyche) entwickelt und bereits in zahlreichen Unternehmen und Verwaltungen eingesetzt. Das Messinstrument für betriebliche Gesundheit gibt Ihnen einen ganzheitlichen Überblick zum Gesundheitszustand in Ihrem Unternehmen. Sie erhalten Anhaltpunkte für gesundheitliche Belastungsfaktoren und Gesundheitsressourcen. Der Fragebogen ist sehr praktikabel und für alle Mitarbeiter klar verständlich. Er entspricht allen Anforderungen der GDA – Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen in Unternehmen. Darüber hinaus sind Anpassungen an Ihre spezifischen Gegebenheiten und Zielsetzungen sind möglich.

Alle Fragen sind positiv formuliert in Anlehnung an die wissenschaftlich anerkannten Kriterien einer gesunden und menschengerechten Arbeitsgestaltung. Eine Verneinung von Fragen in bestimmten Arbeitsbereichen, Berufsgruppen, Altersgruppen usw. weist auf mögliche Risiken für die Gesundheit der Mitarbeiter hin (Belastungen/ Gefährdungen), welche durch betrieblich passende und angemessene Maßnahmen in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess minimiert werden können.

Die Ergebnisdarstellung durch ein Ampelsystem (Grün-Gelb-Orange-Rot) sorgt für einen einfachen und schnellen Überblick und lässt sich auch Ihren Mitarbeitern schnell und einfach vermitteln.

Eine Mitarbeiterbefragung (orientierendes Verfahren) kann grundsätzlich die wesentlichen Belastungs- und Gefährdungsfaktoren verdeutlichen. Es ist möglich, dass sich im Anschluss daran Detailfragen ergeben, die im Rahmen von anschließenden Fokusgruppen/ Gruppen-Workshops/ Gesundheitszirkeln, Beobachtungsinterviews/ vertraulichen Einzelinterviews oder im Rahmen des Arbeitskreises „Gesundheit“ näher beleuchtet werden können.

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