Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement
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Der BGM-Gesundheitsmonitor ®  – Fragebogen für betriebliche Gesundheit

Mitarbeiterbefragungen mit BGM-Gesundheitsmonitor ® – Dem Fragebogen für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Der BGM-Gesundheitsmonitor

Setting: Arbeitsplatz

Einsatz: Mitarbeiterbefragungen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, Gefährdungsbeurteilung psychische Belastungen (GBpsych)

MHP Steps: Bedarfsanalyse, BGM-Kennzahlenermittlung, BGM-Planungsunterstützung, Follow-Up/ Evaluation

Item-/Fragenanzahl: 67 Fragen

Testdauer: 15 – max. 20 min.

Ursprungsland: Deutschland

Sprache: Deutsch

Publikation: S. Buchner, MPH (2008), Mitwirkende: Dr. G. Wittke

Freie Universität Berlin
Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie
Institut für Prävention und psychosoziale Gesundheitsförderung (IPG)

Wissenschaftliche Erarbeitung eines globalen Messinstrumentes für Mitarbeiterbefragungen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement –
Entwicklung des Messinstrumentes FGL plus zur Ermittlung des gesunden Leistungspotenzials von Mitarbeitern in der Organisation

Test-Validierung: ja

Evaluation: ja

Verfügbare Formate: Online-Fragebogen, Papier-Fragebogen

Nutzungseinschränkungen: Nutzung nur durch UBGM

Tool Fokus: Individuelle Gesundheit und Organisationsgesundheit

Art des Tools: Screening-Tool/ Fragebogen

Fragebogen-Versionen: Basic, Comfort, Comfort Plus

Zum Demo-Online-Fragebogen Gesundheitsmonitor

Muster-Fragebogen kostenlos downloaden

Kategorien des Fragebogens

a) Verbundenheit/ Commitment

Unter Commitment ist die Verbundenheit, Zugehörigkeit und Identifikation zu verstehen, die Menschen einem bestimmten Bindungsziel gegenüber empfinden und erleben. In diesem Sinne beschreibt Commitment im beruflichen Kontext eine Einstellung gegenüber der Organisation, der man angehört.

b) Arbeitsfreude

Arbeitsfreude ist hier definiert, als positive Emotionen, die mit der allgemeinen Arbeitssituation und den Arbeitsgegebenheiten verbunden sind. Dazu zählt innere Zufriedenheit und ein gutes Verhältnis zu den Kollegen. Eine hohe Arbeitsfreude steht in direktem Zusammenhang mit einem hohen Aktivierungsgrad.

c) Emotionale Beanspruchung

Unter emotionaler Beanspruchung wird mit dieser Skala eine arbeitsbedingte innere Anspannung gemessen, die als Belastung empfunden wird. Es ist ein emotionaler Zustand, bei dem der Mitarbeiter das Gefühl hat, nicht genügend Ressourcen zu haben, um die Situation meistern zu können, was bis hin zu emotionaler Verstörung führen kann. Die Skala erhebt keinen Anspruch auf die vollständige Erfassung von emotionaler Beanspruchung, sondern misst nur einen ausgewählten Ausschnitt, der den stärksten Einfluss auf das Aktivierungsniveau hat.

d) Gefühl der Arbeitsplatzsicherheit

Greenhalgh und Rosenblatt haben sich mit dem Konstrukt Unsicherheit der Arbeitsstelle beschäftigt und es dabei als „perceived powerlessness to maintain desired continuity in a threatened job situation“(1984, S.438) beschrieben. Fasst man die Ergebnisse der bisherigen Forschung zusammen, dann kann man allgemein festhalten, dass höhere Unsicherheit der Arbeitsstelle mit geringerer Leistung und mit negativeren Einstellungen und Meinungen zu allen Aspekten der Arbeit, der Organisation, ihrer Produktion und Dienstleistung einhergehen.

e) Bereichsspezifische Selbstwirksamkeit

Grundlage der bereichsspezifischen Selbstwirksamkeit ist die Theorie von Bandura , der den Begriff Selbstwirksamkeitserwartung in die Literatur einführte. Gemeint ist damit die Überzeugung einer Person, ein bestimmtes Verhalten ausführen zu können. Die mit dieser Subskala untersuchten Phänomene beschränken sich ausschließlich auf den Bereich der Arbeit und die damit verbundenen Tätigkeiten und können mit dem Konzept der generellen Selbstwirksamkeitserwartungen nicht gleichgesetzt werden. Deshalb ist diese hier als bereichsspezifische Selbstwirksamkeit benannt.

f) Leistungsorientierung

Die Leistungsorientierung wird hier als Verbindung aus Leistungsmotivation (vgl. Johnson & Stinson, 1975; Heckhausen, 1989; Hermann, 1991) und Zielgerichtetheit verstanden. Unter Leistungsmotivation ist hier die Summe individueller Einstellungen, Haltungen oder Neigungen im Zusammenhang mit dem eigenen Leistungsverhalten definiert. Diese Subskala soll Verhaltens- und Einstellungssymptome erfassen, die man an sich bemerkt, wenn man sich in leistungsthematischen Situationen befindet, wenn man an solche zurück denkt oder sie antizipiert.

g) Kommunikationsfluss

In der Subskala des Kommunikationsflusses werden in erster Linie Kommunikationsverhaltensweisen zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter sowie zwischen den Mitarbeitern gemessen. Darüber hinaus soll die Qualität der Kommunikation untersucht werden. Hierbei ist es die Aufgabe der Führungskraft zu informieren und bei der Umsetzung von Anforderungen unterstützend tätig zu sein, v.a. aber auch Feedback über die bereits erreichten Ziele oder Teilziele geben zu können. Zusammenfassend kann unter Kommunikationsfluss das Weiterleiten und Rückmelden von relevanten Informationen an die dafür vorgesehene Stelle verstanden werden.

h) Unterstützung bei der Aufgabenbewältigung

Mit der Unterstützung bei der Aufgabenbewältigung wird speziell der vertrauensvolle und respektvolle Umgang zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter (z.B. Ermutigung durch den Vorgesetzten) gemessen. Hat der Mitarbeiter die Möglichkeit Hilfe von seinem Vorgesetzten zu erhalten, um an ihn gerichtete Aufgaben zu lösen und selbst gesetzte Ziele zu erreichen? Diese Fragestellung wird mit dieser Skala erfasst.

i) Möglichkeiten der Herausforderung für die eigene Arbeit

Unter dieser Skala wird erfasst, in wie fern der Mitarbeiter die Möglichkeit hat, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten im Unternehmen auszuschöpfen und umzusetzen. Dabei soll unter dem Aspekt der Herausforderung das Niveau der Anforderung erfasst werden und ob dieses unter den Fähigkeiten oder über den Fähigkeiten des Mitarbeiters liegt. Über- und Unterforderung haben einen nachweislichen Einfluss auf den Aktivierungsgrad und wirken sich damit auf die Leistung aus.

j) Festlegung des Arbeitsablaufes

In der Skala für die Festlegung des Arbeitsablaufes wird der Freiheitsgrad hinsichtlich des Entscheidungsspielraums bei der Ausübung von Arbeitstätigkeiten gemessen. Hierbei spielen die Übernahme von Verantwortung sowie die vorgegebenen Strukturen in der Organisation die zentrale Rolle.

k) Betriebsklima

Unter Betriebsklima wird an dieser Stelle der soziale Zusammenhalt und die Unterstützung am Arbeitsplatz verstanden und gemessen. Es handelt sich um die emotionale Wahrnehmung der Gesamtsituation in der Organisation und nicht um einzelne Beziehungsverhältnisse. Das Betriebsklima kann sich positiv und negativ auf den Aktivierungsgrad der Mitarbeiter auswirken.

l) Krankheitssymptome

Unter Krankheitssymptomen werden an dieser Stelle psychosomatische Beschwerden im nichtklinischen Kontext untersucht. Psychosomatisch bedeutet, dass es bei den untersuchten Phänomenen einen Zusammenhang zwischen der psychischen Verfassung und den körperlichen Auswirkungen gibt. Dabei handelt es sich um niedrigschwellige Befindlichkeitsbeeinträchtigungen und nicht um diagnostizierte Erkrankungen oder Störungen. Der Ausprägungsgrad der Symptome wird als ein Indikator des Gesundheitszustandes betrachtet.

m) Körperliches Wohlbefinden

Körperliches Wohlbefinden wird hier als das Erleben und Spüren des eigenen Körpers als belastbar und leistungsfähig begriffen. Es ist das Ergebnis aus dem Gleichgewicht von körperlicher Belastung und Erholung. Ein gestörtes Gleichgewicht führt zu einem verminderten Aktivierungsgrad und geminderter Leistung. Anhaltend kann die Störung des Gleichgewichtes bis hin zu manifesten Krankheitsbildern führen.

Online-Fragebogen für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

 

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Basic-Paket

Die Basic-Auswertung kann nur bei einer Online-Mitarbeiterbefragung erfolgen

 

Vorbereitung

Einladung zur Befragung per Email an die Firmen-Email-Adresse

– mit Begrüßungstext

– mit Online-Link zur Befragung

– mit firmenspezifischem Passwort

– Reminder zur Befragung per Email an die Firmen-Email-Adresse

– letzte Nachfass-Email zur Befragung per Email an die Firmen-Email-Adresse

– sichere Datenverschlüsslung über https-Online-Verbindung

 


Daten-Auswertung

 

Sie erhalten folgende Daten als Kreisdiagramm in PDF-Format in Form einer PPT-Präsentation:

– Auswertung der soziodemografischen Daten

– Auswertung der firmenspezifischen Daten (Altersgruppe, Position, Bereich) als Kreisdiagramm

– ggf. Anpassung der soziodemografischen und firmenspezifischen Daten

 

Sie erhalten folgende Daten als gestapeltes Balkendiagramm in PDF-Format in Form einer PPT-Präsentation:

– Gesamtauswertung der Häufigkeiten für jede Frage/Angabe als Grafik und Tabelle in PPT-Foliensatz als Absolutwert oder als relative Häufigkeiten in Prozentwerten

– Übersicht der 5 größten Belastungsfaktoren für das Gesamtunternehmen

– Übersicht der 5 größten Gesundheitsressourcen für das Gesamtunternehmen

– Laufzeit

– Tag der höchsten Aktivität

– Tag der meisten Rückläufe

– Rückläuferanzahl

– Abbrecheranzahl

– Verlauf der Rückläufe als Tabelle und Grafik

– Teilnahmen als Tabelle und Grafik

– Anzahl der gesehenen Fragen

– Anzahl der beantworteten Fragen

– Anzahl der nicht beantworteten Fragen

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Comfort-Auswertung

 

Sie erhalten alle Basic-Auswertungsdaten in Form einer PPT-Präsentation

+ 6 stündigen „BGM-Strategie-Workshop“ zur Vorstellung und Anpassung der Mitarbeiterbefragung an die Unternehmenswünsche

+ technische Anpassung des Online-Fragebogens an die Unternehmenswünsche


 

+ Auswertung der firmenspezifischen Daten (Altersgruppe, Position, Bereich + Abteilung, Tätigkeit, Betriebszugehörigkeit, Rufbereitschaft, Schichtdienst als Kreisdiagramm)
Wichtig: Die Kombination der firmenspezifischen Variablen ist abhängig von der Unternehmens- und Bereichsgröße. Diese wählen wir so, dass die Anonymität der Mitarbeiter in dem Fall gewahrt bleibt.

+ 1x variablenabhängige Auswertung nach Wunsch (z.B. Bereich, ggf. Abteilung, Tätigkeiten, Betriebszugehörigkeit, Rufbereitschaft oder Schichtdienst)

+ Ergebnis-Details für jedes Eingabefeld
– Anzahl der Antworten
– Anzahl eindeutiger Antworten
– niedrigster Wert
– höchster Wert
– Mittelwert
– Median
– Varianz
– Standardabweichung
+ alle Ergebnisse als formdatierbare Excel-Datei

+ priorisierte Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Ergebnisse als PPT-Folie

+ Einsatz von Cookies zur Verhinderung von Mehrfach-Teilnahmen


 

+ auf Wunsch: Einladung zur Befragung per Email an die Firmen-Email-Adresse mit individuellem Teilnehmerschlüssel

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Comfort Plus-Auswertung

Sie erhalten alle Comfort-Auswertungsdaten aufgearbeitet in Form eines Gesundheitsberichtes mit detaillierter unternehmensspezifischer Auswertung sowie Kurzbeschreibung der Befragungsergebnisse

inkl. priorisierte Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Ergebnisse,

Format: PDF-Datei


 

– inkl. 6 stündiger „BGM-Strategie-Workshop“

+ 5 zusätzliche Zusammenhangsanalyse zwischen 2 abhängigen Faktoren oder
+ 5 zusätzliche Zusammenhangsanalyse zwischen 2 unabhängigen Faktoren
+ QR-Code zur Beantwortung der Befragung als Online-Version
+ 5 gebundene Ausgaben des Gesundheitsberichtes

+ 2 stündige Ergebnispräsentation vor Ort im Unternehmen
+ 6 stündiger „BGM-Ziel- & Maßnahmen-Workshop“


Mögliche zusätzliche Leistungen:

+ Mitarbeiterbefragung als Papierfragebogen
+ Auswertung aller Papierfragebögen
+ Fragebogen als englische Version

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Darstellungsbeispiel: Auswertung Mitarbeiterbefragung mit BGM-Gesundheitsmonitor ®

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Fordern Sie hier ganz unverbindlich ein Angebot für Ihre Mitarbeiterbefragung im betrieblichen Gesundheitsmanagement an. Wir freuen uns auf Sie!

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