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Digitales BGM – Bisherige Erkenntnisse & Studien

Chancen und Risiken durch Digitalisierung

Digitale Technologien bieten eine Grundlage für Innovationen in den Unternehmen auf breiter Basis. Dadurch können ganz neue Geschäftsmodelle gestaltet, Produkte und Services verbessert bzw. komplett neu entwickelt werden. Die Anforderung an den Umgang mit neuen Technologien in einer zunehmend digitalisierten Umwelt steigt jedoch, privat wie auch beruflich.

 


Digitale Kompetenz der Mitarbeiter besonders wichtig, um Arbeitsplätze erhalten zu können

Eine Studie der Oxford Martin School kam bereits 2013 zu dem Schluss, dass innerhalb der nächsten 10 bis 20 Jahre nahezu jeder zweite Job (47 %) durch die Digitalisierung wegfallen wird.

 

Welche Arbeitsbereiche bleiben erhalten?

Es wird sich zunehmend eine Schere öffnen zwischen den hochqualifizierten Fachkräften und einfachen Tätigkeiten mit niedriger Qualifikation. Die Eigenschaften Verhandlungsgeschick, Empathie und Kreativität in Kombination mit einer digitalen Kompetenz bilden dabei die beste Voraussetzung für zukunftssichere Arbeitsplätze.

Digitale Analphabeten hemmen die Digitalisierung in Unternehmen

Nicht einmal 45 % der EU-Bevölkerung verfügt über grundlegende technologiebasierte Problemlösekompetenz. Hier sehen nach einer Befragung des Instituts für Mittelstandsforschung 43,4 % der Unternehmen das zentrale Hemmnis für Digitalisierung in ihrem Unternehmen.

 


 

Digitaler Arbeitsschutz wird immer bedeutender

Wichtig ist dabei den Mitarbeitern das Verständnis zu vermitteln, wie man Medien auswählt, maßhält, abwägt und vor allem ausblendet. Hier ist insbesondere das Slow Media Institut Vorreiter und bietet Maßnahmen zur gezielten und frühen Prävention.

BGM & lebenslanges Lernen als wichtigster Faktor

In der aktuellen Studie „#whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt“ messen die Unternehmen dem Thema lebenslanges Lernen als wichtiges BGM-Ziel die höchste Priorität bei. Es reicht nicht aus Mitarbeiter nur körperlich fit zu halten. Auch die psychische und Lern-Fitness zu erhalten ist ein zentraler Punkt.

 


 

 

Chancen im digitalen BGM

Für den Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements liegen in der Digitalisierung viele neue Möglichkeiten und Potenziale, um zum einen etwas für die Mitarbeitergesundheit zu tun und zum anderen ein gesundes Unternehmen zu schaffen.

Höher Bedarf an digitalen Lösungen im BGM

Im Rahmen einer Befragung von über 350 Führungskräften aus ca. 60 Unternehmen kam heraus, dass sich rund 72 % bisher noch nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben, jedoch 80 % von ihnen sind der Meinung, dass dem digitalen BGM die Zukunft gehört.

 


 

 

Welche Möglichkeiten gibt es zur Gestaltung eines digitalen BGM (dBGM)?

Folgende Technologien können für ein dBGM genutzt werden: Gesundheitsapps, Webinare, Wearables/ Sensoren, Intranet, Unternehmens-Wiki, BGM Komplettsoftware sowie digitale Coaching- und EAP-Lösungen.[1]

Literatur, Studien und Nachweise zur Evidenz von dBGM liegen kaum vor

Auch wenn es bereits viele Gesundheitsapps gibt, ist deren Nachhaltigkeit und Evidenz kaum erforscht. Jedoch haben ein Team um Prof. Dr. Christian Thielscher und Prof. Dr. David Matusiewicz in ihrer Arbeit „Health Applications for Corporate Health Management“ erste Ergebnisse liefern können.

 

» Mehr Studien zur Digitalisierung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement finden Sie hier «

 


Autor: Jan Götze, Experte für Digitalisierung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement


 

Quellen:

  • TK-Studie “Whatsnext – Gesund arbeiten in der digitalen Arbeitswelt, https://www.tk.de/tk/themen/praevention/whatsnext/936082, Stand 6-9-17
  • Oxford Martin School study,  The future of employment: How susceptible are jobs to computerization?, http://www.oxfordmartin.ox.ac.uk/downloads/academic/The_Future_of_Employment.pdf, Stand 6-9-17

 

[1] Employee Assistance Programm