Fehlzeiten­management: Strategien und Methoden zur nachhaltigen Senkung

Stefan Buchner14. Oktober 20267 Min. Lesedauer
Stefan BuchnerStefan Buchner
Gründer & Geschäftsführer
der GesundheitsManager
Arzt notiert Informationen, Patient sitzt daneben, alles in einem Büro.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Was ist das? Betriebliches Fehlzeitenmanagement ist ein strukturierter und zielgeleiteter Prozess zur Reduktion von krankheits- und motivationsbedingten Abwesenheit in Unternehmen.
  • Unterschied zum BGM? Fehlzeitenmanagement geht darüber hinaus: Es umfasst zusätzlich die systematische Erfassung, Analyse und gezielte Steuerung von Abwesenheiten.
  • Erster Schritt? Ein effektives Fehlzeitenmanagement beginnt nicht mit Maßnahmen, sondern mit Transparenz.
  • Wichtigster Hebel? Als primäre Strategie empfiehlt sich die Stärkung der Führungskultur.
  • Ab wann lohnt es sich? Professionelles Fehlzeitenmanagement lohnt sich bereits ab einer Unternehmensgröße von ca. 50 Mitarbeitenden.
  • Motivationsbedingte Fehlzeiten? Zwischen 18 und 32 Prozent aller Fehlzeiten in Deutschland sind nicht medizinisch begründet, sondern auf mangelnde Motivation, innere Kündigung oder ein schlechtes Betriebsklima zurückzuführen.

Warum Fehlzeiten­management heute zum strategischen Unternehmens­erfolg gehört

Ein proaktives Fehlzeitenmanagement ist weit mehr als reine Verwaltung. Es ist ein zentrales Steuerungsinstrument, um die Produktivität zu sichern und die Bindung der Belegschaft zu stärken. In Zeiten von Fachkräftemangel wird die Reduktion von Ausfällen zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.


Betriebliches Fehlzeiten­management ist mehr als Betriebliches Gesundheits­management

Betriebliches Fehlzeitenmanagement ist ein strukturierter und zielgeleiteter Prozess zur Reduktion von krankheits- und motivationsbedingten Abwesenheit in Unternehmen. Ziel ist es meist, durch Arbeitsunfähigkeit verursachte Fehlzeiten zu senken, aber auch Abwesenheitszeiten durch mangelnde Motivation zu erkennen und darauf zu reagieren. Somit soll eine gesunde Leistungsfähigkeit und -bereitschaft gesichert und hohen Krankenständen entgegengewirkt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Fehlzeiten­management und Betrieblichem Gesundheits­management (BGM)?

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement zielt primär auf die Verbesserung von Arbeitsbedingungen und die Gesundheitsförderung ab – es ist präventiv ausgerichtet.

Fehlzeitenmanagement

Fehlzeitenmanagement geht darüber hinaus: Es umfasst zusätzlich die systematische Erfassung, Analyse und gezielte Steuerung von Abwesenheiten.

Wichtig für die Praxis

Erst die Kombination beider Ansätze führt zu einer nachhaltigen und messbaren Senkung des Krankenstands. Wir integrieren beide Dimensionen in einem einheitlichen Prozess.


Ursachen für Fehlzeiten

Die Ursachen für Fehlzeiten können in Betrieben sehr unterschiedlich sein. Wir unterscheiden hier 3 Kategorien:

a) Betriebliche bedingte Ursachen

Hierzu zählen u.a. das Führungsverhalten, Betriebsklima, Kundenkontakt, Arbeitsmenge, Arbeitsorganisation, Arbeits- und Regenerationszeiten sowie Arbeitsplatzsicherheit, Entlohnung und Arbeitsschutz.

b) Umweltbedingte Ursachen

Zu den umweltbedingten Ursachen gehören u.a. die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, Staub-, Strahlen oder Lärmbelastungen, die aktuelle Marktsituation oder Jahreszeiten. Aber auch globale Krisensituationen (z.B. Pandemien, Kriege) können sich auf die Entwicklung von Fehlzeiten auswirken.

c) Personenbedingte Ursachen

Auch die personenbedingten Faktoren können sehr unterschiedlich sein. Zu ihnen zählen u.a. Konflikte mit Führungskräften oder Kollegen, Probleme in der Familie oder familiäre Schicksalsschläge oder Suchtverhalten. Aber auch demografische Ursachen wie Alter und Geschlecht können mit einem Anstieg der Fehlzeiten zusammen hängen. Darüber hinaus ist nachgewiesen, dass Bildungsniveau, Risikoverhalten und Qualifikationen einen Einfluss auf AU-Zeiten bzw. Fehlzeiten haben. Gerade in den letzten Jahren zeigen Studien, dass die Sinnhaftigkeit der Arbeit ebenfalls und vor allem motivational bedingte Fehlzeiten sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können.

Wie identifiziert man die wahren Ursachen für Fehlzeiten?

Ein effektives Fehlzeitenmanagement beginnt nicht mit Maßnahmen, sondern mit Transparenz.

  1. 1Schritt 1Fehlzeitenanalyse

    Zuerst muss der Status quo durch eine präzise Fehlzeitenanalyse BGM ermittelt werden. Dies geschieht durch die Auswertung des Gesamtkrankenstands, differenziert nach Abteilungen, Altersgruppen und Tätigkeiten. Diese Daten offenbaren die Ursachen für Fehlzeiten im Unternehmen, wobei zwischen krankheitsbedingten Ausfällen und motivationsbedingten Abwesenheiten unterschieden werden muss.

  2. 2Schritt 2Quantitative und qualitative Daten kombinieren

    Die Kombination quantitativer Daten mit qualitativen Instrumenten wie Mitarbeiterbefragungen oder Gesundheitszirkeln ist essenziell, um die subjektiven Belastungsfaktoren zu verstehen (Quelle: BGHM).

  3. 3Schritt 3Kennzahlencockpit

    Es sollte ein Kennzahlencockpit implementiert werden, das Entwicklungen über Zeiträume darstellt. Nur wer die spezifischen Treiber kennt – ob ergonomische Defizite oder Führungsthemen –, kann zielgerichtet handeln.


Der Fehlzeiten­management-Prozess

Um ein wirkungsvolles Fehlzeitenmanagement aufzubauen ist es wichtig in einem strukturierten Prozess Ziele und Kennzahlen zur Steuerung festzulegen. Anschließend müssen die betrieblichen Ursachen für Fehlzeiten bzw. Abwesenheiten analysiert werden. Kennt man die genauen Ursachen lassen sich gute und effektive Maßnahmen zur Fehlzeitenreduktion erarbeiten und in einem Maßnahmenplan fixieren.

Diagramm zeigt Prozess des Fehlzeitenmanagements, bestehend aus Plan, Analyse, Maßnahmen, Check.

Grafik: Strukturierter Prozess zum Fehlzeitenmanagement – ©Die GesundheitsManager

Die Maßnahmen können auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt werden und wirken. So z.B. in der Förderung der Kuration bzw. Genesung, der Unterstützung bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz und der Prävention von Arbeitsunfähigkeit und motivational bedingten Abwesenheiten.

Um die Wirkung der Maßnahmen und den Prozess vollständig bewerten zu können, ist es wichtig den Erfolg der Maßnahmen und der Vorgehensweise zu überprüfen und kontinuierlich zu verbessern.


Hintergründe und Überblick zur Fehlzeiten­entwicklung

Die Fehlzeiten im Sinne der Abwesenheit vom Arbeitsplatz haben in den letzten Jahren zugenommen (Grafik 1) und stellen in Deutschland mittlerweile ein sehr großes wirtschaftliches Problem dar. Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich.

Balkendiagramm zeigt Fallzahlen in Ausfalltagen nach Altersgruppen für 2019, 2020, 2021.

Grafik 1: Quelle statista, Durchschnittliche Falldauer von Arbeitsunfähigkeit in Deutschland nach Altersgruppen im Zeitraum von 2019 bis 2021 in AU-Tagen, Stand: 21.12.2022

In Unternehmen in Deutschland findet eine immer stärker zunehmende Arbeitsverdichtung statt (Grafik 2). Immer mehr Arbeit muss von immer weniger Mitarbeitenden bewältigt werden. Die Digitalisierung treibt diese Entwicklung weiter an und nicht allen fällt es leicht sich immer wieder mit neuen Technologien und Softwaren zu beschäftigen und diese in kurzer Zeit zu beherrschen.

Text-Balkendiagramm zeigt, dass Arbeitsverdichtung über zwei Jahre um unterschiedliche Aspekte gestiegen ist.

Grafik 2: Quelle Statista, Hans-Böckler-Stiftung, Stand 30.01.-27.04.2018

Die Folgen sind meist erhöhte körperliche und mentale Belastungen. Diese können, ist man ihnen für einen längeren Zeitraum ausgesetzt, zu physischen und psychischen Erkrankungen und dann häufig zur Arbeitsunfähigkeit (AU) führen.

Die Entwicklung dieser Erkrankungen hat sich in den letzten Jahrzehnten immer stärker in Richtung psychischer Erkrankungen entwickelt (Grafik 3). Diese haben in vielen Fällen eine deutlich höhere Arbeitsunfähigkeitsdauer (im statistischen Durchschnitt 37 AU-Tage, Quelle TK Krankenkasse) als andere Erkrankungsarten. Und ich manchen Fällen können die Mitarbeitenden auch ihre vorherige Arbeit nicht wieder aufnehmen und Alternativen müssen im Betrieb gesucht werden.

Balkendiagramm und Linie zeigen Anstieg der Krankentage und Krankheitsfälle von 1997 bis 2016.

Grafik 3: Quelle Ärzteblatt, Stand 21.12.2022

Entwicklung psychischer Erkrankungen: Fehltage und Krankheitsfälle

Darüber hinaus zeigt die Statistik, dass die Motivation und die Verbundenheit mit dem Arbeitgeber (Grafik 4) immer mehr nachlassen. Folgen hiervon sind oft motivational bedingte Fehlzeiten (Absentismus oder „blau machen“ – Krankschreibungen ohne, dass eine wirkliche Arbeitsunfähigkeit vorliegt). Die Ursachen hierfür sind sehr unterschiedlich. In vielen Fällen spielen „innere Kündigungen“ eine wichtige Rolle. Es hat zu einem Zeitpunkt eine Frustration im Arbeitsleben gegeben, die nicht konstruktiv aufgelöst wurde und der Mitarbeitende tritt zwar nicht körperlich aus, „flüchtet“ jedoch emotional aus dem Betrieb. Dies spiegelt sich dann oft in einem Anstieg der Fehlzeiten und einer Abnahme der Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit wieder.

Diagramm zeigt emotionale Arbeitsplatzbindung in Deutschland, 2001-2021, mit hohen, geringen und keinen Werten.

Grafik 4: Quelle Gallup Studie, Entwicklung der Verbundenheit mit dem Unternehmen lässt stark nach, Stand 21.12.2022

Fluktuation

In vielen Fällen kann eine innere Kündigung dann auch zu einer tatsächlichen Kündigung, der extremsten Form der Fehlzeit, da der Mitarbeitende dem Unternehmen fehlt und die Stelle neu besetzt werden muss.

Nicht immer trägt den Arbeitgeber eine Schuld für ein Ausscheiden des Arbeitnehmers, doch statistisch betrachtet liegen einige Faktoren hierfür im Unternehmen und können somit vom Betrieb beeinflusst werden (Grafik 5).

Grafik zeigt Gründe für Jobkündigung; Balkendiagramme mit Prozentzahlen; Schreibtisch und Kündigung.

Grafik 5: Quelle statista, Stand 21.12.2022

Es ist also wirtschaftlich sinnvoll ungewünschte Fluktuation zu verhindern und Risikofaktoren, die zur Fluktuation führen können, rechtzeitig zu erkennen und zu minimieren.

Demografischer Wandel

All das passiert in Deutschland in einem Zeitalter des demografischen Wandels. Seit dem Geburtenrückgang (1962-1975, Grafik 6) besuchen immer weniger Kinder die Schule, absolvieren immer weniger Jugendliche eine Ausbildung und stehen dem Arbeitsmarkt immer weniger Arbeitnehmer zur Verfügung.

Geburten und Sterbefälle verlaufen über Jahrzehnte, zeigen natürlichen Saldo im unteren Diagramm.

Grafik 6: Quelle Demografie-Portal, Natürliche Bevölkerungsentwicklung 1950-2020, Stand 21.12.2022

Die Folgen: die Zahl der Jungbewerber und Berufseinsteiger ist in den letzten Jahren drastisch zurück gegangen (Grafik 7). Die vorhandene Arbeit kann auf immer weniger Schultern verteilt werden, was wiederum zu einer Mehrbelastung oft älterer Kollegen führt und eine wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens stark gehemmt.

Grafik 7: Quelle Statistisches Bundesamt, Stand: 21.12.2022

Entwicklung Erwerbstätige

Darüber hinaus werden die Belegschaften immer älter. Beträgt das Durchschnittsalter in deutschen Unternehmen heute bereits 45 Jahre, so wird dieses in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Mit zunehmendem Alter steigt statistisch betrachtet auch das Risiko von Erkrankungen und damit eine Zunahme der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage).


Praxis-Guide

Welche Maßnahmen führen zu dauerhaft weniger Ausfalltagen?

Um dauerhaft Fehlzeiten reduzierenzu können, muss ein systematisches Betriebliches Fehlzeitenmanagement etabliert werden.

1

Führungs­kultur

Als primäre Strategie empfiehlt sich die Stärkung der Führungskultur. Wertschätzende Rückkehrgespräche dienen dabei der Gesundheitsförderung.

2

Arbeitsplatz­gestaltung

Sekundär sollten Strategien zur Fehlzeitenreduktion auf die Arbeitsplatzgestaltung abzielen.

3

Betriebliches Eingliederungs­management (BEM)

Drittens ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ein gesetzlich verpflichtendes Instrument, um langzeiterkrankte Mitarbeiter erfolgreich einzugliedern.

Durch diese ganzheitliche Herangehensweise wird das Fehlzeitenmanagement inklusive Betriebliches Gesundheitsmanagement zur echten Investition.

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Wie steigert ein strukturiertes Fehlzeiten­management die Wirtschaft­lichkeit?

Ein professionelles Fehlzeitenmanagement zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit ist ein Hebel für operative Stabilität. Hohe Fehlzeiten führen zu Produktivitätsverlusten durch gestörte Prozesse.

Ihr Nutzen

  • Eine konsequente Steuerung des Fehlzeiten Management schafft Entlastung für Führungskräfte.
  • Die Gestaltung gesunder Arbeitsbedingungen sorgt dafür, dass wie kann man Fehlzeiten reduzieren als Wettbewerbsvorteil verstanden wird.
  • Der Nutzen zeigt sich durch eine gesicherte Leistungsfähigkeit und geringere Fluktuation. Somit ist jede angewandte Methode zur Fehlzeitenreduzierung ein Werkzeug zur strategischen Sicherung.

ROI-Rechner: Unsichtbare Kosten sichtbar machen

Berechnen Sie das Einsparpotenzial durch strategisches BGM

Jährliche Krankheitskosten (geschätzt)–Basierend auf der Mitarbeiteranzahl und AU-Quote.
Einsparpotenzial durch ROI (geschätzt)–Durch Reduktion der Fehlzeiten um 10 %.

Schätzung auf Basis der BAuA-Durchschnittswerte 2024: rund 152 € Lohnkosten je Arbeitsunfähigkeitstag (134 Mrd. € Produktionsausfall bei 881,5 Mio. AU-Tagen). Krankheitstage = Mitarbeitende × AU-Quote × 365.


Häufige Fragen zum Fehlzeiten­management

Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich ein professionelles Fehlzeitenmanagement?

Professionelles Fehlzeitenmanagement lohnt sich bereits ab einer Unternehmensgröße von ca. 50 Mitarbeitenden. Da jeder Prozentpunkt weniger Krankenstand bei 1.000 Mitarbeitenden einer Vollkosteneinsparung von ca. 1 Million Euro entspricht, ist der ROI auch bei mittelständischen Betrieben in der Regel positiv – bereits ab dem ersten Projektjahr. Wir bieten skalierbare Lösungen für Unternehmen unterschiedlicher Größen.

Wie lange dauert ein typisches Fehlzeitenmanagement-Projekt?

Die Projektdauer ist abhängig von Unternehmensgröße, dem gewünschten Umfang und der Tiefe der Analyse. Ein initialer Strategie- und Planungsworkshop lässt sich in der Regel innerhalb weniger Wochen durchführen. Der vollständige Aufbau eines kennzahlengestützten Fehlzeitenmanagementsystems dauert erfahrungsgemäß zwischen 3 und 12 Monaten – danach wird der Prozess als kontinuierliches Steuerungsinstrument im Unternehmen verankert.

Welche rechtlichen Anforderungen sind beim Fehlzeitenmanagement zu beachten?

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, bei Arbeitsunfähigkeit von mehr als sechs Wochen innerhalb eines Jahres ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) gemäß § 167 Abs. 2 SGB IX durchzuführen. Darüber hinaus sind bei der Analyse von Fehlzeiten die datenschutzrechtlichen Vorgaben der DSGVO sowie arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen einzuhalten. Ein professionell aufgesetztes Fehlzeitenmanagement schützt Unternehmen vor rechtlichen Risiken und erfüllt alle relevanten gesetzlichen Anforderungen.

Kann Fehlzeitenmanagement auch motivationsbedingte Fehlzeiten reduzieren?

Ja – und das ist entscheidend. Zwischen 18 und 32 Prozent aller Fehlzeiten in Deutschland sind nicht medizinisch begründet, sondern auf mangelnde Motivation, innere Kündigung oder ein schlechtes Betriebsklima zurückzuführen. Ein ganzheitliches Fehlzeitenmanagement, das auch Mitarbeiterbefragungen, Führungskräfteentwicklung und Betriebsklima-Analysen einschließt, kann diese motivationalen Fehlzeiten systematisch adressieren. Konkrete Fehlzeitenmanagement-Maßnahmen wie Krankenrückkehrgespräche, Führungskräfteschulungen und BGM-Analysen zählen dabei zu den wirksamsten Hebeln für eine nachhaltige Verbesserung.

Wie werden Führungskräfte in den Prozess eingebunden?

Führungskräfte sind der entscheidende Hebel im Fehlzeitenmanagement. Ihr Verhalten beeinflusst Betriebsklima, Mitarbeiterzufriedenheit und damit direkt die Fehlzeitenquote. Wir schulen Führungskräfte im Führen von Krankenrückkehrgesprächen, im Erkennen von Frühwarnsignalen und in Techniken gesunder Führung – praxisnah, kompetenzorientiert und übertragbar in den Arbeitsalltag.