Screening Gesundes Arbeiten – Risiken am Arbeitsplatz systematisch aufdecken

Arbeitsbedingungen direkt vor Ort analysieren, Risiken erkennen und gezielte Maßnahmen für gesundes Arbeiten ableiten – praxisnah und ohne Betriebsunterbrechung.

Direkt vor Ort

Wissenschaftlich fundiert

Körper & Psyche

Nachhaltig wirksam

PROBLEMATIK

• Verborgene Risiken
• Einseitige Analyse
• Subjektivität
• Zeitmangel

LÖSUNGEN

• Beobachtung
• Ganzheitlichkeit
• Interviews
• Bewertung

LEISTUNGEN

• Vorbereitung
• Beobachtung
• Auswertung
• Maßnahmen

VORTEILE

• Objektivität
• Klarheit
• GDA-Fokus
• Wirksamkeit

FAKTEN & WISSEN

Quick Facts zum gesunden Arbeiten

1,00 %

BKK-Dachverband, Q1 2026

Explosion der psychischen Belastungen:

Der BKK-Dachverband verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen erneuten Anstieg der psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz auf eine Quote von 1,00 % (im Vergleich zu 0,93 % im Vorjahreszeitraum). Diese Diagnosegruppe verursacht mit durchschnittlich 39,2 Tagen pro Fall die mit Abstand längsten Fehlzeiten im deutschen Erwerbsleben.

2018

Safety Science, Vol. 101

Verbindung von Psyche und Physis wissenschaftlich validiert:

Die Validierungsstudie zum SGA-Verfahren von Tomaschek et al. (2018) in der Fachzeitschrift Safety Science (Vol. 101, S. 197–208) belegt nachweislich, dass eine strukturierte Arbeitsplatzbeobachtung mittels standardisierter Kriterien eine hochgradig valide Messung arbeitsbezogener psychosozialer und physischer Risikofaktoren erlaubt.

2021

Metastudie, Kersten et al.

Empfehlung für den sozialen Sektor:

Mit einer im Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie veröffentlichte Metastudie von Kersten et al. (2021) zählt das „Screening gesundes Arbeiten“ zu den in der Studie empfohlenen Instrumenten für das Sozial- und Gesundheitswesen.

Herausforderungen

Die 3 größten Herausforderungen bei Analysen zum gesunden Arbeiten

Warum herkömmliche Befragungsmethoden im Betriebsalltag häufig an Grenzen stoßen.

Methoden-Dilemma in dynamischen Arbeitsumfeldern.

In vielen Branchen (z. B. Produktion, Pflege oder Labore) scheitern klassische, papierbasierte Befragungen. Mitarbeiter haben im laufenden Betrieb schlicht keine Zeit, lange Fragebögen auszufüllen, oder es mangelt an der nötigen Ruhe für intensive Workshops.

Die geforderte Ganzheitlichkeit der GDA-Richtlinien.

Viele herkömmliche Instrumente betrachten entweder nur körperliche Belastungen (Ergonomie) oder ausschließlich die Psyche. Die gesetzlich geforderte Verknüpfung beider Dimensionen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung stellt Betriebe vor enorme administrative Hürden.

Subjektivität versus objektive Realität.

Reine Online-Umfragen spiegeln oft nur eine temporäre Stimmungslage wider. Es fehlt der qualifizierte Blick von außen, der die tatsächlichen Arbeitsplatzbedingungen objektiv, standardisiert und umgebungsspezifisch bewertet.

Unsere Lösungen

Der arbeits­psychologische Standard.

Entscheider stehen heute vor komplexen Hürden, wenn es um die Analyse der Arbeitssituation geht:

Praxisnahe Beobachtung

Das Screening gesundes Arbeiten (SGA) wird als strukturiertes Beobachtungsverfahren direkt während der aktiven Arbeitszeit durchgeführt. Die Arbeitsabläufe müssen dafür nicht unterbrochen werden.

Unser Vorgehen

Schritt für Schritt zum gesunden Arbeitsplatz

In 5 klaren Schritten zur rechtssicheren und nachhaltigen Analyse.

1

Tätigkeitsgruppen definieren

Gemeinsam mit dem Steuerungskreis des Kunden werden repräsentative Arbeitsplätze und das systematische Auswahlverfahren für die Stichproben festgelegt.

2

Die standardisierte Beobachtung

Ein qualifizierter Experte begleitet den Mitarbeiter im Arbeitsalltag für etwa 60 Minuten und dokumentiert Belastungspunkte anhand standardisierter Checklisten.

3

Das Experteninterview BGM

Direkt im Anschluss an die Beobachtung findet ein kurzes, strukturiertes Interview statt. Hier können Beschäftigte individuelle Belastungsschwerpunkte und eigene Ideen einbringen.
4

Auswertung Mitarbeiterbefragung gesundes Arbeiten

Die Daten werden über ein transparentes Risiko-Bewertungsschema analysiert und in Zusammenarbeit mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASI) validiert.

5

Die Ergebnis-Präsentation

Die Ergebnisse werden dem Steuerungskreis präsentiert und münden in einen konkreten, zeitlich und personell definierten Maßnahmenplan zur nachhaltigen Reduzierung von Fehlzeiten.

Vergleich

Darum entscheiden sich andere Unternehmen für uns

Unternehmen vertrauen auf unsere Expertise, weil wir wissenschaftliche Fundierung mit maximaler Praxistauglichkeit vereinen. Die Durchführung wird von zertifizierten BGM-Spezialisten übernommen, die den gesamten Prozess – von der Definition der Tätigkeitsbereiche über die Auswertung der Mitarbeiterbefragung gesundes Arbeiten bis zur Begleitung der Maßnahmen – lückenlos steuern. Unsere Kunden schätzen besonders, dass der laufende Betrieb zu keinem Zeitpunkt gestört wird und der Betriebsrat durch die hohe Transparenz des SGA-Verfahrens von Anfang an positiv eingebunden ist.

KriteriumDie GesundheitsManagerWettbewerber
BGM-Erfahrung & Spezialisierung Über 20 Jahre Praxiserfahrung als ausgezeichneter Marktführer im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Wissenschaftlich fokussierte Arbeitspsychologen (u.a. Co-Autoren des SGA-Leitfadens).
Leistungsspektrum Alles aus einer Hand: Analysen, Strategieworkshops, konkrete BGM-Maßnahmen (Seminare, Gesundheitstage, BGM-App, Coaching) und Wirksamkeitskontrolle. Primär Fokus auf wissenschaftliche Analysen, Schulungen und Inhouse-Seminare zum SGA-Verfahren.
Methodische Flexibilität Breites Portfolio: SGA-Beobachtungsinterviews, umfassende Mitarbeiterbefragung Gesundheit, Homeoffice-Analysen und klassische Arbeitssituationsanalysen (ASA). Starker, spezialisierter Fokus auf das SGA-Verfahren und die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen.
Zielgruppen-Fokus Spezielle, skalierbare Angebote für Großunternehmen und Behörden (z. B. kostenlose Erstberatung ab 500 Mitarbeitern). Branchenübergreifende Durchführung und Inhouse-Qualifizierungen für interne Multiplikatoren.