Die Ausbildung zum Ergonomie-Coach in der Produktion ist ein spezialisiertes Qualifizierungsprogramm für Unternehmen, die ihre Gesundheitsprävention im gewerblichen Bereich auf ein neues Level heben wollen. Sie richtet sich gezielt an Mitarbeiter, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Gesundheitsbeauftragte und Meister aus der Produktion, Fertigung und Logistik, die sich zu internen Experten für Arbeitsplatz-Ergonomie weiterbilden möchten.
Der Lehrgang vermittelt das notwendige Wissen und die praktischen Fähigkeiten, um Belastungen am Arbeitsplatz frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von Gesundheitsrisiken zu ergreifen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden, die durch manuelles Heben und Tragen sowie sich wiederholende Bewegungen entstehen. Die Teilnehmer lernen, Produktionsarbeitsplätze ergonomisch zu bewerten und konkrete Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten.
Als Multiplikatorenschulung konzipiert, befähigt die Ausbildung die Teilnehmer, ihr erlangtes Wissen direkt an Kollegen weiterzugeben und als Ansprechpartner für ergonomische Fragen im Unternehmen zu fungieren. Inhalte wie die Durchführung einer einfachen Gefährdungsbeurteilung, die Vermittlung korrekter Körperhaltungen und die Anleitung zu Ausgleichsübungen sind wesentliche Bestandteile des praxisorientierten Workshops.
Diese Zertifikatsausbildung ist eine wertvolle Investition im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) und des Arbeitsschutzes. Sie ermöglicht es Unternehmen, die Mitarbeitergesundheit von innen heraus zu stärken, die Fehlzeiten zu senken und die Produktivität nachhaltig zu steigern.
Inhouse-Seminar: 1-2 Tage oder 2x 1 Tag vor Ort
Mitarbeiter aus der Belegschaft (Multiplikatoren), Fachkräfte für Arbeitssicherheit (FASI/ SIFA), Personaler, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Masseure und med. Bademeister, Sportwissenschaftler, Sportlehrer, Gymnastiklehrer, Ärzte
Die Teilnehmer merken danach, dass die Ausbildung für sie sinnvoll war, indem:
WICHTIG: Die Beschäftigten der entsprechenden Bereiche sollten vorher über diese Begehung informiert werden.
Falls eine Begehung nicht möglich ist, kann stattdessen auf das Thema Stressbewältigung eingegangen werden (oder ein Thema nach Wahl wird noch vertieft)
Falls eine Zertifizierung angestrebt wird, werden die Teile „Stressbewältigung“ und „Praxistransfer“ stark gekürzt und die TN bereiten sich intensiv auf die Prüfung vor.
Ihr Ansprechpartner: Steve Hoffmann
Beratung & Projektleitung