Burnout-Syndrom

Das "Burnout-Syndrom", früher auch "Manager-Krankheit" genannt, betrifft längst nicht mehr nur Führungskräfte oder Menschen in Lehr- oder Pflegeberufen, sondern ist mittlerweile in allen Arbeitsfeldern zu finden. Auch eine  Eingrenzung auf bestimmte Altersgruppen kann anhand der Statistiken nicht eindeutig vorgenommen werden. So können selbst Menschen im Alter von 25-35 Jahren einen "Burnout" erleiden.

Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand starker psychischer Erschöpfung. Es wird als Syndrom bezeichnet, weil eine Vielzahl von Symptome, wie emotionale Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Gleichgültigkeit oder das Erleben von Misserfolg, sich hier ansammeln. Dies kann bis zu körperlichen bzw. psychosomatischen Erkrankungen führen. Ursachen für das Burnout-Syndrom sind häufig unregulierter Stress, zu kurze Erholungsphasen oder fehlende Sinnhaftigkeit in Arbeit oder Privatleben. Nicht selten endet der psychische Erschöpfungszustand in längerer Handlungs- bzw. Arbeitsunfähigkeit, die bis zu einigen Monaten manchmal Jahren andauern kann.