Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement
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Maßnahmen für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Übersicht: Maßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Checkliste: Maßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Praxisleitfaden: Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Checkliste: Präventive Maßnahmen im BGM – Aktiv gestalten statt durchhalten

Das oberste Ziel im betrieblichen Gesundheitsmanagement ist die Gesunderhaltung der Belegschaft. Um dieses Ziel zu erreichen, spielt das Thema Bewegung eine übergeordnete Rolle. Denn nur wer fit ist, kann auch Topleistungen erbringen. Körperliche Betätigung trägt zudem auch wesentlich zum psychischen Wohlbefinden bei. Und wer psychisch und physisch wohlauf ist, fühlt sich auch am Arbeitsplatz wohl in seiner Haut. Mit Hilfe von betrieblichen Sportmaßnahmen schafft man also Corporate Identity durch Corporate Activity.

Sie bauen gerade ein Betriebliches Gesundheitsmanagement auf und wissen nicht genau welche gesundheitsförderlichen Maßnahmen Sie zukünftig in Ihrem Unternehmen integrieren können? Sie haben bereits einzelne BGM-Maßnahmen in Ihrem Betrieb eingeführt und möchten wissen, ob Sie damit schon ein gutes Level erreicht haben? Sie wissen nicht genau, ob Ihre Maßnahmen für Ihre Unternehmensgröße geeignet sind?


Überprüfen Sie hier, welche Maßnahmen Sie bereits haben, welche weiteren Sie noch implementieren könnten und wie gut Sie bereits aufgestellt sind:

Haben Sie bereits folgende gesundheitsförderliche Maßnahmen bei sich im Unternehmen integriert? vorhanden 

ja/ nein ?             

Für welche Unternehmensgröße geeignet 
 

 

Klein-unternehmen Mittel-ständische Unternehmen Groß-unternehmen

• Obstkorb

ja

ja

ja

• Mobile Massage

ja

ja

ja

• Kostenlose Getränke

ja

ja

ja

• Eine feste Routine des Arbeits- & Gesundheitsschutzes

ja

ja

ja

• Betriebsarzt/ Werksarzt/ betriebsärztlicher Dienst

nein

ja

ja

• Betriebliche Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Hautkrebsscreenings, Darmkrebsvorsorge-untersuchungen, Blutwerte-Check)

ja

ja

ja

• Arbeitsplatzbesichtigungen

ja

ja

ja

• Arbeitsergonomische Arbeitsplatzanalysen

nein

ja

ja

• Belastungsanalysen „Psychische Gesundheit“

ja ja

ja

• Sozialbetreuung/ Sozialberatung

nein

ja

ja

• Arbeitspsychologischer Dienst

nein

ja

ja

• EAP – employee assistance program (externe Mitarbeiterberatung)

nein

ja

ja

• Aktive Pausen (z.B. Rückenschule, Fit am Arbeitsplatz, Entspannungsgruppen, Businessyoga, Walking- oder Laufgruppen)

ja

ja

ja

• Präventionskursangebote der gesetzlichen Krankenkassen

ja

ja

ja

• Gesundheitsorientierte Kantinenverpflegung

nein

ja

ja

• Schulungsmaßnahmen Ihrer Führungskräfte (z.B. „Gesund Führen“)

ja

ja

ja

• Stressmanagement-Coachings für Mitarbeiter und Führungskräfte

nein

ja

ja

• Mediation zur Konfliktlösung

ja

ja

ja

• Mitarbeiter-Schulungen zu Gesundheitsthemen (z.B. Work-Life-Balance, Mehr Resilienz durch Gesundheitsmanagement, Fit & gesund in der Schichtarbeit, Die gesunde Mischung – Ernährung im Arbeitsalltag)

ja

ja

ja

• Arbeitskreis „Gesundheit“

nein

ja

ja

• Gesundheitszirkel

nein

ja

ja

• Gesundheitstage

nein

ja

ja

• Firmen-Fitness-Events

nein

ja

ja

• Familien-Events

ja

ja

ja

• Firmen-Wettkämpfe – oder Olympiaden (z.B. Firmen-Läufe, Schrittzähler-Aktionen, Mit-dem-Rad-zur-Arbeit-Aktionen)

ja

ja

ja

• Firmeneigenes Fitness-Studio

nein

nein

ja

• Kooperationen mit Fitness-Studios

ja

ja

ja

• Kooperationen mit Dienstleistern für Wellness-Angebote

nein

ja

ja

• Ruheraum

ja

ja

ja

• Flexible Arbeitszeiten(z.B. Gleitzeit, Arbeitszeitkonten)

ja

ja

ja

• Regelmäßige Mitarbeiterbefragungen zum Thema „Gesundheit“

nein

ja

ja

• Krankenrückkehrgespräche/ Fürsorgegespräche

ja

ja

ja

• Betriebliches Eingliederungsmanagement

ja

ja

ja

• Betriebliches Stressmanagement

nein

ja

ja

• Betriebliches Gesundheitsmanagement-System

nein

ja

ja

 


 

Auswertung der Checkliste

0 – 5 Maßnahmen vorhanden
Da ist nicht viel. Sie sollten möglichst zeitnah beginnen zu analysieren, wie der aktuelle Status Quo der Gesundheit in Ihrem Unternehmen ist (z.B. durch eine Analyse der Fehlzeiten oder eine Mitarbeiterbefragung zum Thema „Gesundheit“) und dann mit ersten Maßnahmen (z.B. Obstteller, kostenlose Getränke) beginnen. Damit kann man noch nicht groß in eine Marketing-Offensive zum Thema Gesundheitsförderung gehen, aber es ist ein Anfang.

6 – 15 Maßnahmen vorhanden
Sie haben bereits ein gute bis solide Basis an Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Optimieren Sie diese und bauen Sie diese weitere aus. Vergessen Sie aber über den Ausbau der Maßnahmen nicht, diese auch gut an Ihre Mitarbeiter und auch in die Öffentlichkeit zu kommunizieren. Denn was nützt das tollste BGM-Maßnahmen-Paket wenn keiner weiß, dass es dieses gibt. Getreu nach dem Motto: „Tue Gutes und rede darüber.“.

mehr als 15 Maßnahmen vorhanden
Sie machen sich als Unternehmen bereits seit vielen Jahren Gedanken um die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und sind in der betrieblichen Gesundheitsförderung aktiv. Das ist beispielhaft! Achten Sie jedoch darauf, dass Sie Maßnahmen nicht am Bedarf vorbei anbieten und auch die Wirksamkeit Ihrer Maßnahmen evaluieren und diese in der Belegschaft kommunizieren. Für die Gewinnung neuer Mitarbeiter und die Bindung Ihrer Mitarbeiter an das Unternehmen sollten Sie Ihr Angebot an gesundheitsförderlichen Maßnahmen als einen große „Gesundheits-Toolbox“ präsentieren. Wie wäre es mit einer „Gesundheitsclub-Card“ für jeden Mitarbeiter? Machen Sie weiter so.

» Detaillierte Checkliste: Übersicht zu einer großen Auswahl an gesundheitsförderlichen Maßnahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements kostenlos zum downloaden «

 

Vorbeugen ist besser als Krankschreiben

Die Gesunderhaltung von Mitarbeitern ist am einfachsten durch Prävention zu gewährleisten. Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen, erspart eine spätere Lösungsfindung. Die Priorität des betrieblichen Gesundheitsmanagements liegen deshalb im gemeinsamen Streben nach präventiven Maßnahmen. Eine Einbindung der Mitarbeiter fördert deren Motivation von Beginn an. Je optimaler die BGM-Verantwortlichen es verstehen, ihren Mitarbeitern deren eigene Vorteile durch betriebliche Maßnahmen nahe zu bringen, desto nachhaltigere Erfolge wird ein Projekt einbringen.

Jeder Arbeitsbereich hat seine spezifischen, gesundheitlichen Probleme. Betrachtet man die Tätigkeiten in einem Büro, entstehen  vor allem durch stundenlanges Sitzen ungünstige Belastungen des Rückens. Bereits im Jahr 2007 hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in einer Studie mit 1065 Büromitarbeitern herausgefunden, dass 54,8 Prozent der Befragten innerhalb eines Jahres Beschwerden in der Nackenregion aufwiesen. Bei 37,6 Prozent der Studienteilnehmer waren die Schultern betroffen.

» Quelle: BAUA – Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin «

» Tipps für einen gesunden Rücken im Büro finden Sie hier «

Aus dem Fehlzeiten Report 2012 der AOK  geht hervor, dass 10 Prozent der Krankschreibungen auf Problemen des Rückens basieren. Es gibt also Gründe genug, gerade im Büro präventive Maßnahmen zu ergreifen. Und es gibt mehr als genug Möglichkeiten dazu.


 

Geeignete Präventionsmaßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

4.96/5 (23)

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